Tipps für den Umgang mit Medien in der Familie

Da die digitalen Medien aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind, ist es umso wichtiger, dass wir uns in unseren Kompetenzen schulen, wie wir richtig und schlau mit Medien umgehen. Vor allem, wenn Kinder mit einbezogen sind, geht es darum, sie nicht vor den digitalen Neuerungen fernzuhalten, sondern ihnen den korrekten Umgang damit beizubringen.

Die wichtigsten Tipps für dich selbst und für deine Familie haben wir hier für dich aufgelistet:

Immer, wenn zu zum Smartphone greifst oder den PC anwirfst, solltest du dich fragen, warum – ist dir langweilig, oder willst du eine wichtige E-Mail oder SMS schreiben? Wenn es nur darum geht, Zeit totzuschlagen, solltest du versuchen dich anders zu beschäftigen – das muss nicht jedes Mal sein, aber nutzloses Surfen sollte nicht zur Gewohnheit werden.

Das Smartphone sollte im Schlafzimmer ein Tabu sein. Lade es nicht dort auf, und benutze es nicht mehr im Bett vor dem Schlafengehen. Idealerweise stellst du es 1-2 Stunden vorher aus und erst am nächsten Tag wieder an.

Eine andere Regel lautet: Kein Smartphone bei den Mahlzeiten. Vor allem als Familie sollte hier das Gespräch im Vordergrund stehen, nicht die neueste WhatsApp-Nachricht. Nach dem Essen kann immer noch darauf geantwortet werden.

Familien sollten mindestens einmal in der Woche einen Tag einlegen, wo digitale Medien keine Rolle spielen. Keine Konsolenspiele oder PC-Games, an diesem Tag wird etwas unternommen oder am Tisch gespielt. Das schweißt zusammen und zeigt, dass Smartphones und Internet zwar dazugehören, aber nicht den Lebensmittelpunkt darstellen.

Ebenso hilfreich sind gemeinsame Aktivitäten am PC, die verdeutlichen, dass er auch nützlich sein kann. Als Familie kann man mit den Kindern zum Beispiel ein Fotobuch erstellen, ein Video anschauen oder ein neues Spiel ausprobieren. Lass dir erklären, worum es bei einem neuen Spiel geht, und zeige Interesse. Im Anschluss könnt ihr darüber diskutieren. Auch diese Zeit zusammen hilft, das richtige Maß zu finden.

Je älter die Kinder werden, desto intensiver sollten sie auch über Gefahren des Internets aufgeklärt werden, zum Beispiel zum Thema Datenschutz. Sie sollten nie private Daten angeben, wenn es nicht mit dir als Elternteil abgesprochen ist.

Auch die Zeit, die sie in der Woche am PC oder am Smartphone verbringen, sollte zeitlich eingegrenzt werden. Dann können sie lernen, sich die Zeit selbst einzuteilen. Solche Regeln müssen irgendwann angepasst werden, wenn ältere Schüler vielleicht für ein Referat im Internet Informationen suchen müssen.

Erst, wenn die Schulaufgaben es verlangen oder andere Umstände es nötig machen, sollte ein eigener PC für das Kinderzimmer angeschafft werden. Ansonsten ist ein gemeinsamer Computer im Wohnzimmer nützlich, und auch eine Spielekonsole sollte nicht direkt im Kinderzimmer aufgestellt werden.

Besonders wichtig ist unserer Meinung nach, dass man selbst immer ein Vorbild sein sollte, wenn es um den richtigen Umgang mit Medien geht. Kinder eifern ihren Eltern nach – sie hören zwar deren Ratschläge, aber wenn Mama und Papa sich nicht selbst an ihre Regeln halten, stoßen sie damit auf taube Ohren. Also online und am Smartphone so verhalten, wie man es auch von den eigenen Kindern erwarten würde.

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