FAQ

In unserem Bereich gibt es eine Menge Fachbegriffe, die Außenstehende manchmal nicht auf Anhieb verstehen – oder sie haben sich bis dato einfach nicht damit beschäftigt und wissen nur annähernd, was damit gemeint sein könnte.

Da wir mit unserer Seite aber natürlich jeden ansprechen möchten – und nicht nur die „Profis“ auf diesem Gebiet – haben wir uns dieses FAQ der Medienbegriffe ausgedacht, in dem wir dir nicht nur ein paar der wichtigsten Begriffe, sondern auch einige Themenbereiche erläutern wollen.
1. Was macht ein Medienwissenschaftler eigentlich?

Am Anfang wäre es vielleicht ganz nützlich, kurz zu erklären was ein Medienwissenschaftler eigentlich macht. Grundsätzlich beschäftigt dieser sich im Studium auf wissenschaftlicher Basis mit Medien und Kommunikation. Auch die Bereiche Literatur, Theater, Film, Kunst und Musik gehören dazu.

Neben der Analyse dieser Medien stehen aber auch Theorie und Geschichte im Vordergrund. Im Großen und Ganzen ist das Feld sehr vielseitig und bietet immer wieder neue Forschungsaspekte, da Medien heutzutage allgegenwärtig sind.
2. Zwischen welchen Medien unterscheidet man?

Medien sind nicht einfach nur TV und Radio; sie sind wesentlich vielfältiger, als man manchmal denkt, und es gibt zahlreiche Unterscheidungen in verschiedene Kategorien. Zwei Beispiele davon wären:

Digital – analog
Digitale Medien sind elektronischer Art und werden auch als „Neue Medien“ bezeichnet. Beispiele hierfür wären Digitalradios und –fernsehen, das World Wide Web, Social Media und zum Beispiel Smartphones. Das klassische Beispiel eines analogen Mediums wäre die gute alte Tageszeitung.

Massenmedien
Diese erreichen mit ihrer Verbreitung und ihrer Erreichbarkeit eine enorm große Anzahl an Menschen in der Öffentlichkeit. Es gibt sowohl digitale Massenmedien (Online-Nachrichtendienste, Webseiten), aber auch Printmedien, die massentauglich sind (z.B. Zeitungen, Magazine, Plakate). Ebenfalls dazu gehören audiovisuelle Medien (Radio, TV) und Speichermedien wie CDs.
3. Was bedeutet „crossmedial“?

Die meisten Nachrichten, die wir heute aufnehmen, werden uns bereits crossmedial übermittelt – vielleicht auch ohne, dass du dir dessen bewusst bist. Aber crossmedial bedeutet nichts Anderes, als dass zum Beispiel Informationen bzw. Inhalte über unterschiedliche Kanäle verknüpft und publiziert werden. Ein simples Beispiel wäre, dass du eine Zeitschrift im Laden kaufst und dann auf der Webseite des Magazins die entsprechenden Themen aus der Printausgabe findest und dort nach- bzw. weiterlesen kannst. Auch, dass Radiosender online ihr Programm aktualisieren und sogar zeigen, welcher Song gerade gespielt wird, ist im Grunde crossmedial.
4. Was ist ein digital native?

Während es für Kinder heute völlig normal ist in einer Welt von Tablets, Smartphones und Video-on-Demand-Diensten aufzuwachsen, haben viele Senioren schlichtweg Probleme, Geräte wie Smartphones oder das Internet zu verstehen. Diese Erfindungen haben die Gesellschaft in relativ kurzer Zeit gründlich durchgewirbelt, sodass manche Menschen zwangsläufig nicht mehr mitgekommen sind. Wer hingegen in der digitalisierten Welt aufwächst bzw. dort hineingeboren wird, wird auch als digital native bezeichnet.

Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie besser darin wären, Informationen zu filtern, aber sie kennen sich mit den Möglichkeiten aus und lernen von klein auf den Umgang mit Computer, Handy etc. Manchmal liest man, dass das Geburtsjahr nach 1980 liegen muss. Man muss dazu sagen, dass es zu diesem Begriff und seiner Definition bereits zahlreiche Studien und Forschungen gibt, sodass wir an dieser Stelle kein vollständiges Bild eines digital natives zeichnen können.